Upcycling: Möbel um Stoffverkleidungen erweitern

Wer sein Mobiliar mit Stoffverkleidungen bereichert, gibt diesem eine völlig neue Optik. Eine große Auswahl an Textilien steht uns in allen möglichen Farben, Mustern, Materialien und Größen zur Verfügung. Von zartem Samt über kuschelig weiche Baumwolle bis zu elegantem Satin reicht das Angebot. Jeder Stoff geht mit einer individuellen Ausstrahlung einher und macht ein Möbelstück zu einem außergewöhnlichen Blickfang.

Vielfältigkeit von Stoffverkleidungen

Eine Textilverkleidung sorgt nicht nur für ein neues, attraktives Äußeres. Mit ihr lässt sich noch viel mehr erreichen, darunter:

  • blickdichte Fächer in einem Regal
  • Verwandlung eines Möbelstückes, beispielsweise einen Couchtisch, in eine Sitzbank
  • Verschönerung eines Raumteilers
  • Verdecken von Beschädigungen wie Kratzern und nicht entfernbare Flecken

Fünf Tipps zur Möbelverkleidung

Tipp Nr. 1: Offene Regale verwandeln

Sideboards und Co. sind bestens geeignet, um Dekorationen und Accessoires ins rechte Licht zu rücken. Sie bieten darüber hinaus viel Stauraum, lassen jedoch den Blick auf alles zu. Dies ist zwar bei schmückenden Gegenständen durchaus gewollt, Kleidung oder einfaches Geschirr möchte man jedoch meist „unsichtbar“ unterbringen. Mit einer Verkleidung lässt sich dieses Problem ganz einfach lösen. Es gibt beispielsweise zweiteilige Klettbänder. Die eine Seite wird auf Materialien wie Holz oder Metall festgeklebt, die andere an den gewünschten Stoff genäht. Dadurch erreicht man eine stabile Befestigung, kann diesen jedoch zum Säubern jederzeit abnehmen.

Tipp Nr. 2: Der Couch einen neuen Bezug gönnen

Der Stoff eines Sofas, gleich aus welchem Material, weist im Laufe der Zeit Gebrauchsspuren auf. Zum einen reibt er sich teilweise ab, zum anderen können die Farben mit der Zeit verblassen. Auch Verunreinigungen lassen sich nicht immer entfernen. Mit einem frischen Bezug sieht die Couch wieder wie neu aus. Verfügt sie über einzelne Sitzkissen, empfiehlt sich das Einbringen von Zippern. So lassen sich die jeweiligen Kissenbezüge leicht abnehmen und in der Waschmaschine waschen. Beim Anbieter Jajasio findet sich ein umfangreiches Angebot an Reißverschlüssen. Alle Farben und Größen sind vertreten, auch nahtverdeckte Produkte stehen im Angebot, die für Sitzbezüge prädestiniert sind.

Tipp Nr. 3: Vom Couchtisch zur Sitzgelegenheit

Wem der alte Couchtisch nicht mehr gefällt, er aber zum Wegwerfen zu schade ist, kann auf einfache Art und Weise eine Sitzbank daraus machen. Eine gute Stabilität, wie sie unter anderem Massivholz bietet, ist die einzige Grundvoraussetzung. Zum Beispiel mit einem Tacker und speziellen Flachdrahtklammern lassen sich problemlos verschiedene Textilien befestigen. Außerdem ist in der Regel kleben möglich. Wer auf extra Kissen verzichten und trotzdem eine bequeme Sitzgelegenheit haben möchte, bringt eine Polsterung mit ein. Bestenfalls wird der Stoff zunächst an drei Seiten festgeheftet und dabei nicht zu stark gespannt. Im Anschluss bringt man die Füllung ein und verschließt die offene Seite. Wer ein wenig handwerkliches Geschick hat, kann sich einen Couchtisch bzw. eine Sitzbank auch selbst bauen. Werden Baumwurzeln oder Paletten dafür nutzt, kommt man zu einem schönen und kostengünstigen Möbelstück.

Tipp Nr. 4: Raumteiler aufpeppen

In vielen Wohnungen werden Schränke oder Regale mit Rückwand als Raumteiler genutzt. Meistens verfügen Sie über eine optisch vernachlässigte Rückseite, da sie in erster Linie zum Aufstellen an einer Zimmerwand konzipiert werden. Die perfekte Alternative ist ein beliebiges Stück Stoff, das sich wie unter Tipp Nr. 3 beschrieben einfach anbringen lässt. Individualität ist Trumpf und mit etwas Kreativität lässt sich viel aus der simplen Verdeckungsvariante machen. So kann der Stoff zum Beispiel wie ein Vorhang in attraktive Längsfalten oder horizontale Wellen gelegt werden.

Tipp Nr. 5: Möbeloberflächen mit Stoff bedecken

Mit Textilien können Alterserscheinungen oder Beschädigungen an Mobiliar leicht verdeckt werden. Für eine gerade Fläche sind Tisch- und Zierdecken bestens geeignet. Sind erstere groß genug, verdecken sie auch gleichzeitig die Außenseiten oder Beine. Gleichfalls ist es möglich, diese selbst mit Stoff zu bekleben. Auf diesem Weg lassen sich einzigartige Kreationen schaffen. Und nicht nur, dass sie unschöne Mängel am Möbelstück verdecken: Es erhält darüber hinaus eine komplett neue Ausstrahlung.