DIY: Teppiche knüpfen, weben und gestalten

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Wenn es um die liebevolle, gemütliche Gestaltung von Böden geht, denken die meisten Menschen an Teppiche. Der weiche Stoff, welcher den Fußboden bedeckt, bietet viele Vorteile. Zum einen hält er die Kälte zurück, welche in vielen Bodenbelägen wie Fließen, Stein und co. gefangen halten wird. Die Füße bleiben dank des praktischen Unterlegers stets warm.

Zudem sind Teppiche kreativ, aufregend und bringen stets einen neuen Look in Ihre vier Wände. Durch verschieden Mustern, Materialien und Farben kann der Teppich optimal in jedem Raum eingesetzt werden, wobei er sich harmonisch in das Gesamtbild einfügt. Diese wunderschönen Hingucker für den Fußboden müssen Sie nicht unbedingt erwerben. Auch das Selbstmachen ist möglich. Hierzu stehen Ihnen verschieden Techniken vom Weben bis hin zum Knüpfen zur Verfügung.

Weben – die bekannteste Technik


Eine der beliebtesten Methoden, um Teppiche selbst herzustellen, ist das Weben. Bereits in der Grundschule lernen viele Kinder, wie das Weben von statten geht.
Diese Methode eignet sich nicht nur für Teppiche,
die Ihren Boden zieren. Ebenso sind viele Wandteppiche geknüpft. Dazu benötigen Sie lediglich die entsprechende Wolle sowie einen Webrahmen. Diese gibt es in den unterschiedlichen Größen zu erwerben. Möchten Sie keinen gigantischen Webrahmen kaufen, können Sie auch mittels eines kleineren Modelles arbeiten. Weben Sie einzelne Teppiche und nähen Sie diese anschließend zusammen. Dabei gilt es darauf zu achten, das Muster einheitlich sowie regelmäßig zu gestalten. So fällt das Zusammensetzen der einzelnen Komponenten später nicht ins Auge.

Flechten – Aus altem Stoff wird ein neuer Teppich


Teppiche müssen jedoch nicht gewoben werden. Ebenso können Sie alte Stoffreste nutzen, um einen Teppich zu flechten. Hierzu sollten Sie die Stoffreste in gleichmäßige Bahnen schneiden. Deren Dicke und Länge sollte ungefähr identisch sein. Nun beginnen Sie die Streifen in Gruppen von je drei Streifen zu sortieren. Anschließend flechten Sie die einzelnen Dreiergruppen zu einem langen Zopf zusammen. Diese Zöpfe nähen Sie rückseitig zusammen und verbinden sie formschön zu einem Teppich. Hierbei sind Sie in der Form des Teppichs frei. Je mehr Zöpfe Sie flechten, desto größer kann der spätere Teppich ausfallen.

Knüpfen – Eine Handwerkskunst erlernen


Das Knüpfen von Teppichen muss erst einmal erlernt werden. Schließlich handelt es sich hierbei um eine nicht allzu
einfache Handwerkskunst. Sie benötigen zunächst ein Plastiknetz oder ein Vogelschutznetz. Dieses stellt das Grundgerüst des Teppichs dar. Baumwollkordel wird zu einem flauschigen Stoff geknüpft, welcher den Boden bedeckt. Im Netz finden sich zahlreiche Anleitungen für das Knüpfen von Teppichen. Achten Sie darauf die Kordel farblich sowie von ihrer Beschaffenheit auf Ihre Wünsche abzustimmen.

Teppiche richtig reinigen


Ob selbstgemachte oder gekaufte Teppiche – um deren Optik sowie Qualität langfristig zu erhalten, bedarf es der richtigen Reinigungsmethode. Aufgrund der Größe mancher Teppiche sowie derer anspruchsvollen Materialien, kann es sich anbieten, eine professionelle Reinigung zu beauftragen.
Unter Teppichreinigung.de erfahren Sie nicht nur, wie Sie Ihren Teppich selbst professionell reingingen. Vielmehr hilft Ihnen das Portal auch, einen geeigneten Reinigungsdienst zu finden. Dieser nimmt sich Ihres Teppichs an, um eine hochwertige Qualität, strahlende Sauberkeit sowie Hygiene zu gewährleisten.